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Mittlere LKW

Mittlere LKW

W50 LA/A (Pritsche)
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spezielle Armeeausführung mit Seilwinde, Dachluke, entstörter E-Anlage, wasserdichte Scheinwerfer usw.
- wurde von uns aus separatem Rahmen, Fahrerhaus, Pritsche und Motor zu einem kompletten Lkw montiert
- war der DDR Standard-LKW
- W50 vieler Varianten bewähren sich noch heute häufig im zivilen Leben

ADK 70-0
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Autodrehkran, ebenfalls auf Fahrgestell des oben beschriebenen W50
- mittlerweile unentbehrlich bei Hebearbeiten aller Art
ZIL 131 (Koffer mit mechanischer Werkstatt)
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Ausführung mit Koffer "mechanische Werkstatt MSMU-1A"
- gehörte inkl. Elektroaggregat auf Einachsanhänger zum Komplex
- Flugzeugreparaturwerkstatt PARM-2D
- Antrieb: V8 4-Takt Ottomotor mit 6000cm³ und 150PS
fand seine Hauptaufgabe in der NVA vorrangig bei den Spezialdiensten wie der Nachrichtentruppe, Chemischer und Raketentechnischer Dienst sowie LSK/LV
Bauzeit von 1966 bis 1986
URAL 375D - (LAK Küche)
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Ausführung mit leicht abnehmbarem Koffer (LAK) mit Kücheneinrichtung
- ausgelegt auf höchste Geländegängigkeit
- war der Standard-Lkw in der NVA
Sein unwirtschaftlicher Benzinverbrauch trug wesentlich zum Ruf bei, das russische Fahrzeuge grundsätzlich Spritvernichtungsmaschinerien seien, auch sagt eine Legende, der Ural habe einen Spritverbrauch von 1:1 (100l/100km)
Mit etwas Mühe kann man das natürlich schaffen. Generell ist das aber nicht so! Je nach Fahrweise, Vergaser-/Zündungseinstellung und Gelände liegt der Verbrauch zwischen 50 - 70Liter Benzin/100km)
URAL 375D - (Lehrmodell ADK 8T210)
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Ausführung als Lehrmodell eines Autodrehkranes 8T210
- Antrieb: V8, 4-Takt Ottomotor mit 7000cm³ und 180 PS, laufruhig mit sehr elastischer Drehmoment - Charakteristik
- ab 1960 bei URALAZ in Miass/UdSSR in Serie gebaut
- ca. 13600 wurden von der NVA hinterlassen
URAL 375D (Werkstatt-Lkw)
- Ausführung als Werkstattfahrzeug mit Planenkoffer
- Ausgerüstet mit demontierbarem 1,5 Tonnen-Anbaukran zur feldmäßigen Fahrzeuginstandsetzung
- fahrbereit, der Motor läuft weich und leise, fast wie neu
Tatra T148VNM (Pritsche)
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Antrieb: V8 4-Takt Vielstoffmotor mit 12667 cm³ und 202 PS, luftgekühlt
- die Ausführung mit Pritsche war eher selten, der Tatra 148 wurde meist als Tankfahrzeug, Sattelschlepper, Entgiftungsfahrzeug, Tanklöschfahrzeug als ADK oder auch als Kipper eingesetzt
- die Fertigung begann 1970 bei TATRA in Koprivnice in der damaligen CSSR
URAL 375D – Pritsche
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zahlenmäßig in NVA und WP am stärksten eingesetzter mittlerer Lkw
- Standardausführung, als Pritschenvariante
- Kurioserweise sieht man mittlerweile allerdings scheinbar weniger Pritschen-Ural als Koffer usw...
- Bei uns als Zugmittel der 85mm Kanone D-44 eingesetzt
S 4000-1
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typischer Lkw des DDR Straßenalltags
- S-4000 steht für Sachsenring – 4000 kg
- Bauzeit: 1958 – 1967
Die Produktion erfolgte bis zum 16. Oktober 1959 beim VEB Sachsenring in Zwickau und ab 1960 beim VEB Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ in Werdau.
- Motor: 4 Zylinder Wirbelkammer-Dieselmotor, Typ EM 4-22, 6024 cm³, 90PS
- im Einsatz bei der NVA von 1961 bis Anfang der 70er Jahre
Tatra T148NTt Sattelzugmaschine
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nach der Beschaffung war viel Arbeit nötig, die Zugmaschine in den heutigen Zustand zu versetzen
- das Fahrzeug stand viele Jahre mit fehlender Tür im Freien, ausserdem fehlten viele Teile, wie diverse Räder, Lampen oder Bremsenteile
- die komplette Elektrikanlage musste saniert werden
- im wesentlichen gibt es für den Tatra 148 zwei verschiedene Motoren:
1) Standart -> luftgekühlter V8 Dieselmotor., Typ: Tatra 2-928-1E
2) Militärversion -> u.a. mit anderer Einspritzpumpe, zur Verwendung verschiedener Treibstoffe. Typ: Tatra 2-928-17E