Motorräder/Kübelwagen
Geländegängige PKW
Leichte LKW
Mittlere LKW
Schwere LKW

Gepanzerte Fahrzeuge/
Kettenfahrzeuge

Traktoren
Geschütze
Anhänger/Anhängerzüge






Kontakt Impressum Anfahrt

Gepanzerte Fahrzeuge & Kettenfahrzeuge

Gepanzerte Fahrzeuge Panzerspähwagen BA-64
-
Einführung bei der Roten Armee 1943 als u.a. Erkundungs- Aufklärungs- und Verbindungsfahrzeug
- Einführung bei der kasernierten Volkspolizei (KVP) ab 1950
- Der BA-64 zählt mit zur technischen Erstausstattung der bewaffneten Organe der DDR
- Der Höchststand war 1953 mit 257 Stück erreicht
- Bis 1958 waren alle Exemplare aus der Armee schon wieder ausgesondert und wurden bis in die 60er Jahre u.a. bei der Bereitschaftspolizei aufgebraucht
Schützenpanzerwagen SPW 152 W1
-
Schützenpanzerwagen der mot. Schützen der NVA sowie der ehemaligen WP-Staaten
- Einführung der Variante "W1" in die NVA ab 1959
- Antrieb: 6 Zylinder-Reihe 5.550 cm³ und 110 PS
Erlangte neben unserem TATRA T813 schon Berühmtheit bei Fernseh- und Kinoproduktionen
Schützenpanzerwagen SPW 40-P2 (BRDM-2)
-
Verwendung als Führungs- Aufklärungs- oder PALR-Startfahrzeug
- Einführung in die NVA ab 1966
- schwimmfähig
- ausgerüstet mit absenkbaren Zwischenrädern, zur Erhöhung der Grabenüberschreitfähigkeit
Schützenpanzerwagen SPW 60-PA
-
Antrieb: 2 Stück 4-Takt-Otto 6 Zylinder Reihenmotoren mit je 3480 cm³ und
90 PS (Typ GAZ-49B)
- Bewaffnung: 1 MG 7,62 mm (lafettiert an Stirn- und Seitenwand)
- Produktion ab 13.11.1959 (BTR-60P)
- Truppeneinführung in der NVA: 1963
Das Exponat wurde bis 1968 in der 8. MSD eingesetzt. Anschließend erfolgte die Weiterverwendung als Schnittmodell an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte (OHS der LaSK) in Löbau
Mehrzweck Zug- und Transportmittel MT-LB
-
Entwicklung ab 1964 in der Traktorenfabrik Charkow (UdSSR)
- NVA - Einführung ab 1971
- Antrieb mit wassergekühlten 8-Zylinder-V-Motor JaMS-238 W mit 240 PS (siehe KrAZ255B)
- schwimmfähig
- Der größte Teil der in der NVA genutzten MT-LB ging nach 1990 an die schwedischen Streitkräfte
Das Chassis dient als "Mädchen für alles", z.B. als Artillerieschlepper, Truppen- oder Verwundetentransporter, Instandsetzungsfahrzeug, Führungsfahrzeug, Granatwerfer, Panzerhaubitze, Panzerabwehr-, Flugabwehrabwehrfahrzeug, Gefechtsfeldradarsystem, usw.... u.a. in folgenden Einsatzländern:
Bulgarien, Schweden, Finnland, Polen, GUS, Ungarn, Litauen, Irak, Rumänien, Tschechien, Ungarn...
T-55AM2B
-
Die Baureihen der T-54/55 gehören zu den meistgebauten Kampfpanzern aller Zeiten, mit über 2100 Fahrzeugen war der T-55 auch der am zahlenmäßig häufigsten eingesetzte Kampfpanzer der NVA.
- Die Modernisierung zur Ausführung T-55AM2 erfolgte von 1986-1989 für fast 300 Panzer im RWN Neubrandenburg und war auch, geschichtsbedingt, die letzte Modernisierung dieses Typs in der NVA
- Motor: 4-Takt Diesel, V 12, 38800 cm³, 615PS (Typ W-55U)
T-72
-
der T-72 stellt die dritte Panzergeneration der NVA dar
- Die Entwicklung dieses Panzers begann 1967
- der Zulauf in der NVA begann 1978
Dank eines Ladeautomaten wird auf einen Richtschützen verzichtet, so beträgt die Besatzungsstärke nur 3 Mann
- Motor: 4-Takt Vielstoff, V 12, 38800 cm³,mit Aufladung (Radialverdichter), 780 PS (Typ W-46)
Kampfpanzer 68/88 (Pz 68/88)
-
hergestellt in der Eidg. Konstruktionswerkstätte Thun / Schweiz
- Einsatz im Truppendienst beim Schweizer Heer
- vollständig abgelöst durch den Pz 87 (Leopard 2)
- Antrieb:
1. Hauptmotor: 4-Takt Diesel V 8, 29900 cm³, 660 PS
2. Hilfsmotor: 4-Takt Diesel, 38 PS (MB)
- Normverbrauch: 250 – 300 L / 100km
- Demilitarisiert entsprechend den Vorschriften des KWKG
Entpannungspanzer 65/88 (EntpPz 65/88)
- Funktion als Bergepanzer, Kranpanzer, Panzerwerkstatt, Erdbewegungsmaschine => in der Schweiz Entpannungspanzer
- insgesamt 69 Stück wurden produziert und standen von 1972 – 2008 im Dienste der Schweizer Armee
- gehört zur Familie der Panzer 68, d.h. Laufwerk, Antrieb, etc... sind weitestgehend identisch mit unserem Pz 68/88
- 39 Tonnen, Besatzung 5 Mann
- Ausrüstung (Auszug): Hauptseilwinde, Zugkraft 25 Tonnen direkt, bzw. 75 Tonnen mit zwei Umlenkrollen, 120 mtr Hilfsseilwinde max. Zugkraft 400 kg, 240 mtr
Räumschild
- Werkstattausrüstung zur Panzerinstandsetzung
15 Tonnen Kran
Sonstige Kettenfahrzeuge Halbfähre GSP 55
- wurde vom Schrottplatz gerettet
Das Fahrzeug ist die rechte Hälfte der selbstfahrenden Fähre GSP55. Zur kompletten Fähre gehörte ein weiteres, fast baugleiches Fahrzeug, welches den Ponton aber zur linken Seite ausklappte.
Bestimmung war das Übersetzen von Panzern und anderen nicht schwimmfähigen Kettenfahrzeugen über Wasserhindernisse
- Antrieb: 4-Takt Dieselmotor, 6 Zylinder Reihe mit 19100 cm³ und 240 PS, Typ 1-8D6
- ein Großteil der technischen Ausstattung stammt vom russischen Schwimmpanzer PT-76
- Zur Besatzung (NVA) gehörten:
1.Halbfähre: Fahrer (Unteroffizier), Kommandant (Feldwebel), Pontonier (Gefreiter)
2.Halbfähre: Fahrer (Unteroffizier), Mechaniker (Unteroffizier), Pontonier (Gefreiter)
- Die Bezeichnung GSP steht für selbstfahrende Fähre mit Gleiskette